Was bliebt?!

Gang I hüt dur mi Darf
 I kenns ger nümma meh
A jedam Eck fascht fallt miar i
Do isch-as früaner anderscht gsi
Was sen miar alsa Kin
in Konsum Guutzle kofa
Wennsch was klaut hosch
warsch würkli bi da Großa

Nu wo sen all dia Plätz u Sacha?

Wo sen all dia Lüt? Was bliebt?
Waren dine Schuah hi
z Sanders Richärdle
machts in dr Werkstatt
munzig kli
Nu wo sen all dia Plätz u Sacha?
Wo sen all dia Lüt? Was bliebt?
Denn bim Weggoh alsa Großa
im „Eck“ s Billardkugla stossa
Bi „Bon Jovi“ wörd dr s Herz warm
„November Rain“, Meiggi im Arm
Nu wo sen all dia Plätz u Sacha?
Wo sen all dia Lüt? Was bliebt?
Dine Tschick u Zitig
hot dr „Tschicks Elsa“
met viel Witz verkoft
egal ob wörkli rochst
Nu wo sen all dia Plätz u Sacha?
Wo sen all dia Lüt? Was bliebt?
Hüt denksch i dinera „mobar“:
Früahner sens Ba-Schalter gsi
Zittrig Schual-Uswis hola bisch
Ofgebni Päckli waran oft hi
Nu wo sen all dia Plätz u Sacha?
Wo sen all dia Lüt? Was bliebt?
Lüt sen längst all tot und awäck
Viel Hüser soger sen nümma meh
Es kunnt kaum was bessres noch
Seg du miar – was isch do los?
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Vom „Haus des Gastes“ zum offenen „Haus für Schruns“ statt Kapitulation in Schruns

Entsprechend dem Beschluss der Gemeindevertretung Schruns – ohne Stimmen der SPÖ und Parteifreie Schruns – vom Dienstag dieser Woche werden konkrete Detail-Verhandlungen mit dem Hotel Löwen, Liebherr und Jäger Bau über eine Zentrumsentwicklung mit Abriss des „Haus des Gastes“ aufgenommen. Eine neue Nutzung und eventuell Sanierung des Hauses samt Kultursaal ist damit ohne abschließende, tiefgehende Analyse, Konzept und Diskussion wohl endgültig vom Tisch.

Das Seminarzentrum ist aber auch ohne Abriss des „Haus des Gastes“ absolut realisierbar, wie Liebherr-Vertreter uns klar bestätigen. Dass sogar von den Touristik-Vertretern selbst kaum Widerstand gegen das Abwracken des wichtigsten Tourismus-Zentrums und -symbols kommt, zeigt dabei, wie klar vorgezeichnet das Ende des Hauses scheint.

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Für uns keinesfalls hinzunehmen aber ist, dass damit jedenfalls auch alle Schrunserinnen und Schrunser um wesentliche Orte fürs Zusammenkommen, Vereinsleben und so vehement geforderte Begegnungsorte gebracht werden. Mit absoluter Ideen- und Konzeptlosigkeit wird nur der Ist-Zustand hergenommen, um damit diese wichtigen Chancen und Möglichkeiten endgültig zu begraben. Das „Haus des Gastes“ wird sehr konsequent auf eine Tourismusinformation reduziert, anstatt daraus ein neues, offenes, lebendiges „Haus für Schruns“ für alle zu machen.

Es ist fatal, dass die Gemeinde Schruns ab jetzt über keine eigenen größeren Räumlichkeiten im Ortszentrum verfügt und sich so bei ihren Veranstaltungen massiv abhängig macht. Dieses desaströse Ergebnis aber ist trauriger Schlusspunkt einer langen Abwärtsentwicklung. Die Gme wurde wie der „Hans im Glück“ im Märchen beim Tauschen um Vermögenswerte gebracht und steht letztlich mit fast nichts da – wie Gemeindevertreter Siegfried Marent formuliert.

Damit ein offenes, lebendiges „Haus für Schruns“ für alle SchrunserInnen Wirklichkeit wird, ist noch vor den Vereinen jede und jeder Einzelne in Schruns massiv gefordert, sich im Kampf um diesen wichtigen Ort einzubringen, aktiv Anregungen und Ideen vorzulegen. So kann mit einem klaren Bedarfs- und Nutzungskonzept nicht erst bei der denkbaren Volksabstimmung das „Haus für Schruns“ erreicht und durchgesetzt werden.

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Mut zur Komplexität – Sapiosexualisiert euch!

Wir bekommen immer gesagt, wir würden in einer hochkomplexen, immer vernetzeren u. globaleren Welt leben. Die Spezialisierung und immer mehr Komplexität nicht nur in Wissenschaft und Technik sondern auch im Alltag machen uns immer abhängiger, hilfloser und lassen uns schon bei Alltagsdingen wie beim Heimwerken an Möbelschrauben oder Rucksack- schlaufen im Urlaub fast verzweifeln und resignieren.

Auch unsere sozialen Beziehungen werden durch Job- u. Ortswechsel, Trennungen, Patchwork- familie u. Lebensabschnittspartner schmerzhaft komplexer u. verworrener.

Die  Reaktionen auf diese stressigen und frustrierenden, ja letztlich entmündigenden Erfahrungen reichen von „Jetzt erst recht!“ über „Kopf in den Sand“ und fast totalem Rückzug bis zur wütenden, hilflosen Forderung nach einfachen, simplen Lösungen.

Fatale Folgen hat die letzte und scheinbar beste Strategie, einfache Lösungen zu suchen aber gerade im für  uns so wichtigen Privatleben und in der Politik. Das Wort „Idiot“ kommt aus dem Griechischen u. bezeichnet so „… Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war.“ Dementsprechend ist unsere Welt mit immer mehr „IdiotInnen“ im griechischen Sinn bevölkert, die sich um immer weniger kümmern, zurückgezogen haben und dieses Idiotentum auch auf ihre Beziehungen ausweiten. Man scheut da erst recht Verantwortung, denkt lustfixiert, kurzfristig und egoistisch.

Massiv unterfüttert von Politik und Medien, die immer einfachere Lösungen anbieten und präsentieren, verdummender Werbung verkümmert jedes Denken, Reflektieren und Dahinterblicken, falls es überhaupt je gelernt wurde. Doch den Denkapparat benutzen bringt massiv auch Lustgewinne, ja es ist Basis von Lust und Attraktivität, macht mündig und frei. Es ist auch überlebenswichtig, wollen wir nicht an diesem Auseinanderklaffen von höherer Komplexität und simpler Denke scheitern. „Machen wir Dinge möglichst einfach, aber nicht zu einfach.“ – damit deutete schon Einstein diese gefährliche Grenze der Vereinfachung an.

Wäre da nicht dieser Druck der Gesellschaft, die Denker u Hinterfrager noch immer als „Streber“, Kritikaster und „Nerds“ vernadert und denunziert, wir täten uns leichter uns mit Denkkraft zu bewaffnen, uns über Diskussion, Reflexionsvermögen, Recherche und Wissen zu emanzipieren.

Der härteste erste Schritt dabei ist, wie untrainerte Jogger aus dem Zustand des Übergewichts heraus gegen die eigene Trägheit und Schwerkraft mühsam abzuspecken u wieder fit zu werden. Dynamik nimmt das Ganze auf, wenn wir auf diesen zuerst einsamen Jogging-Strecken TrainingspartnerInnen finden.

Mit erstem spannenden, anregendem Gedankenaustausch, Erkenntnisgewinnen und neuen, durch ihren Intellekt attraktiven MitstreiterInnen steigt nicht nur die Lust auf mehr davon, sondern auch die Lust, sich nur noch mit diesen Menschen einzulassen, sie zu suchen und auch sich selbst darüber zu definieren – wir haben entdeckt dass wir sapiosexuell sind. Alltag und Leben werden nun erhobenen Hauptes, selbstbewußter und freier angegangen, die Komfortzone wieder erweitert.

Dehnen wir letztlich diesen Zugang auf unsere Beziehungen aus, treffen wir eine klar bessere Partnerwahl nach sapiosexuellen Kriterien, haben stabilere, glücklichere Beziehungen mit kompetenterem Gegenüber und damit neue Impulse, Bestätigung und Glück.

Kein Mensch sagt, dass Komplexität zulassen, angehen, durchdringen und letztlich meistern leicht oder ohne Mühe u Blut, Schweiß und Tränen oder ist. Aber es ist letztlich für jeden Einzelnen der einzige Weg in Freiheit und Würde, egal welche Ausbildung, Herkunft und Erfahrungen er oder sie hat. Und für die Gesellschaft als ganzes die letzte Chance unsere Standards zu halten, Populisten, Vereinfachern, Scharlatanen das Handwerk zu legen.

Mit einer Gesellschaft, Medien und Politik die „Komplexität zum neuen sexy“ erklärt und fördert hat auch jedeR Einzelne die Chance, sich ohne Gegenwind und Ächtung da endlich reinzustürzen und zu befreien.

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Anleitung zum einsam Sterben

Meine 11 Erfolgsregeln zum letztlich einsam oder mit falschen „Freunden“ am Grab Sterben für die Kommunikation für kurzfristig Denkende im Business- u Politikbetrieb:

  1. Sozialer Rang u Nützlichkeit für Dich bestimmen Zeit u Aufmerksamkeit die du Gegenüber gibst Ranghöhere haben da immer Vorrang.
  2. Selbstloses Engagement für Andere kostet Zeit u Energie. Mache dosiert Charity u sorge dafür dass darüber viel berichtet wird.
  3. In Konflikten schlag dich immer auf Seite des Nützlicheren Gute Freunde muss man da auch mal opfern können fürs Weiterkommen.
  4. Wer großes Netzwerk hat ist wertvoller Vermeide Eigenbrötler u Querdenker Dadurch gibts nur Ärger u keinerlei Zusatznutzen.
  5. Sozialer Rang misst sich an Aufmerksamkeit Kommt Höhergestellter zum Gespräch verlass dein Gegenüber wortlos u beackere Höheren.
  6. Freundschaft ist geben u nehmen Sortiere aus wer nicht mehr geben kann Pflege nur Netzwerke mit Leuten die dir nützen könnten.
  7. Umgib dich nur mit Erfolgreichen u vernetze dich mit sozial Höhergestellten Das nutzt deinem Image u bietet Tauschchancen.
  8. Meide Freunde in Krisen u nutzlos Gewordene Schadet sonst deinem Image u kostet unnötig Zeit Energie u Ressourcen.
  9. Grenze Freunde aus u meide sie total wenn sie deinem Fortkommen schaden könnten weil sie deine Brötchengeber auch ausgrenzen.
  10. Geld ist dicker als Blut Familienmitglieder die durch ihr Verhalten von allen Anderen ausgegrenzt werden muss man auch meiden.
  11. Reaktionszeit ist Mass für Wichtigkeit Abheben bei Topkontakte Weniger Wichtige später zurückrufen Auf Unwichtige nie reagieren.

Diese Regeln basieren auf Beobachtungen und teils selbst Erfahrenem, garantieren auch Aufnahme in die „Hall of shame“ der KHGs und Karrieristen dieser Welt.

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Ein Briefchen an die Ja-Sager

Gegen Sektorales BETTELVERBOT. Klarer direkter aufrüttelnder Text u. Analyse von Kathrin Quatember den I vollstens unterschreibe.

fireredfriederike.com

Vieles ist schon zum Thema Bettelverbot gesagt worden. Dass dieses Verbot Menschen trifft, die unseren Schutz brauchen und verdienen, muss ich nicht extra betonen. Auch das wurde schon mehrfach gesagt. Entgegen der Meinung vieler Menschen ist Betteln nichts Einfaches, das man „halt so“ tut, weil’s bequem ist. Es ist alles andere als bequem: man ist der Witterung ausgesetzt. Bei Regen hilft ein Schirm, so man einen zur Verfügung hat, nur bedingt. Die Kleidung wird nass, die Finger klamm und das Wasser läuft einem in den Jackenkragen. Bei Hitze macht der Kreislauf schon mal schlapp. Die Knie und der Rücken schmerzen. Irgendwann hilft auch der Wechsel der Sitzposition nicht mehr. Von der psychischen Belastung und dem Gefühl, hier nicht gewollt zu sein, ganz zu schweigen. Man klammert sich an jedes freundlichen Wort, an jeden freundlichen Blick. Oder verlegt sich darauf, einfach auf den Boden zu starren, weil man sich schämt.

Der…

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Beschluss „Sektorales Bettelverbot“ für Salzburg Stadt im Gemeinderat – Offener Brief

Dieser offene Brief von mir zum drohenden Beschluss des sektoralen Bettelverbotes für Salzburg Stadt ging heute, Montag 18.05.2015 via Email an alle GemeinderätInnen des SPÖ-Klubs im Gemeinderat der Stadt Salzburg persönlich und an Bürgermeister, Vizebürgermeisterin u. den Klub:

Werter Herr Bürgermeister Dr. Schaden,
Werte Gemeinderätinnen u. Gemeinderäte des SPÖ-Klubs,
Werte Genossinnen u. Genossen,

fassungslos und entsetzt muss ich endgültig zur Kenntnis nehmen, dass sie bzw. ihre Fraktion geschlossen planen, Mittwoch einem sektoralen Bettelverbot, für weite Teile vor allem der Altstadt von Salzburg, im Gemeinderat der Stadt Salzburg zuzustimmen, in der Form wie es gerade den Stadtsenat passiert hat.

Mit der Situation der Notreisenden u. BettlerInnen in der Stadt Salzburg habe ich mich seit einiger Zeit aktiv und von mehreren Seiten auseinandersetzt: durch ehrenamtlichen Dienst in der Notschlafstelle für Notreisende, in vielen Gesprächen mit Notreisenden selbst, mit engagierten StreetworkerInnen, AktivistInnen und NGO-VertreterInnen wie etwa der Caritas, des Malteser Hilfsdienstes. Durch Medienberichte über das Herkunftsland der meisten Notreisenden, Rumänien, durch Vergleich mit Situation und Lösungen in anderen österreichischen Städten.

Das recht auf stilles, friedliches Betteln im öffentlichen Raum ist ein absolutes Grundrecht und oft letzter Ausweg in absoluter Notsituation. Bevor sie am Mittwoch endgültig mit dem Bettelverbot für alle sichtbar in der Menschenrechts-Stadt (sic!) Salzburg sektoral Menschen- und Grundrechte ausser Kraft setzen, hören sie bitte meine fünf kurzen Argumente an, warum sie Mittwoch GEGEN ein Bettelverbot stimmen sollten:

1. Eine Menschenrechtsstadt darf Not niemals ausblenden u. Arme bekämpfen

Durch das Verschwinden der still Bettelnden zu den Geschäftszeiten der Altstadt werden scheinbar oft verstörende Not und Armut aus unserem Blick verbannt. Als Kommune und Gesellschaft müssen wir uns aber auch den Schattenseiten unserer Stadt stellen. Wer durch sektorale Verbote Menschen aussperrt bekämpft offen Betroffene, nicht den Missstand Armut selbst. Ist dieses Tabu einmal gebrochen werden diesem Teufelskreis wohl weitere Randgruppen als Opfer folgen: SandlerInnen, Arme, Alte, Behinderte, AusländerInnen, Alternative, usw. die klar den Scharfmachern auch beim aktuellen Thema nicht zu Gesicht stehen.

Der Titel und die Standards als Menschenrechtsstadt verpflichten und bringen hohe Verantwortung. Wollen sie wirklich riskieren, ihn mit Füssen zu treten?

2. Sektorale Bettelverbote sind verfassungswidrig

Der öffentliche Raum in der Stadt Salzburg muss allen Menschen Raum und Möglichkeit sich öffentlich mitzuteilen geben, auch Möglichkeit geben, auf ihre extremen Notsituationen aufmerksam zu machen. Nach meiner Meinung zu recht hat daher der VfGH das erste Bettelverbot als verfassungswidrig in diesem Punkt aufgehoben.

Wollen sie ein 2. Mal vom Verfassungsgerichtshof als Mitbeschliesser von verfassungswidrigen Beschlüssen in Salzburg am Pranger stehen?

3. Ein sektorales Bettelverbot gefährdet bereits eingeleitete Lösungen

Gerade sektorale Verbote mit oft unklaren Grenzen und Regeln kriminalisieren Bettelnde mMn weiter. Damit wird das Klima weiter radikalisiert und Übergriffen Tür und Tor geöffnet im Vollzug, anstatt wie erhofft entspannend zu wirken. Es werden auch klar gute, sachliche, deeskalierende Lösungen wie Information, Abbau von Vorurteilen und Ängsten, wie von Vizebürgermeisterin Hagenauer bereits eingeleitete, ad absurdum geführt. Gewonnenes Vertrauen und erste Schritte werden zunichtegemacht.

Statt hasserfüllt hetzende Scharfmacher unter Fraktionen und Medien zu Sachlichkeit und Deeskalation, also in Schranken zu zwingen werden sie durch ein JA zum Bettelverbot bestätigt und zu weiteren Aktionen ermutigt.

4. Auch ohne sektorales Bettelverbot hat Exekutive genug Instrumente

Bereits jetzt ist agressives Betteln, Betteln mit Kindern, Betteln unter Vortäuschung von Behinderungen usw. klar verboten und wird von der Exekutive auch bekämpft. Durch detaillierte Informationen an Bettelnde werden diese Regeln auch immer mehr eingehalten und akzeptiert. Sektorale Verbote dagegen beschränken nicht ein mögliches Zuviel an Bettelnden, sie bringen extremen Totalstopp.

Werden bereits eingeleitete Maßnahmen durchs Bettelverbot torpediert und vernünftigere Modelle für Begrenzung unmöglich liegt das an ihrer Zustimmung zu dieser Regelung.

5. Sektorales Bettelverbot ist reine Symptombekämpfung und wirkungslos

Erfahrungen aus anderen Städten beweisen, dass sektorale Verbote wenig bis nichts bringen. Notreisende weichen aus, finden neue Wege um um Almosen und Hilfen zu bitten. Armut und Not werden durch Verbote niemals ausgeblendet werden können oder gar verschwinden.

Durch diese einschneidende sich abzeichnende Verbotskultur entsteht ein Klima der Ausgrenzung und Angst in Salzburg, wollen sie diese Entwicklung und damit Verschlechterung für uns alle verantworten?

Für alle GemeindevertreterInnen gilt das freie Mandat, sie sind durch ihr Gelöbnis einzig dem Wohl der Stadt Salzburg, nicht aber einer Fraktion oder dem Fraktionszwang verpflichtet. Die Entscheidung über das Bettelverbot ist mMn. eine Grundsatz- und Gewissensfrage, wo sie frei vom Klubzwang persönlich entscheiden sollten und dürfen.

Letztlich sind GemeindevertreterInnen BürgerInnen wie mir stärker verpflichtet als der Fraktion, ich hoffe meine klare Position und Argumente GEGEN dieses sektorale Bettelverbot sind da Hilfe in ihrer Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen
Freundschaft

Mag. Martin Borger, Anif und Schruns

Ortspartei Anif, aktuelle SPÖ Salzburg Zukunftsakademie
SPÖ Gemeindevertreter in Schruns

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Verstellte Sicht

Jedes Gespräch mit dir so wunderbar
Deine Präsenz darin macht dich nah
Doch du bist real unerreichbar u fern
Weichen für anderes Leben gestellt
Im Denken dir so vertraut u. nahe sein
 Durch Telefon u. Umstände bleibst fern
Vor Sehnsucht u. Unmöglichkeit verrückt
Doch jeder Anruf aufs Neue voll Glück
Andere haben in Scheidung nur Krieg
Haben in ihrer Hass-Welt kein Gefühl
Aufzeigen will I dir was du nicht siehst
Denn eure Sicht durch Anderes verstellt
Fairer Freund dir sein ist oft so schwer
Ratschlag oft klar gegen mein Gefühl
Dich lieben heißt da Wollen abtöten
Glücklich sein über das was ist für mich
Macht Sicht auf dein Ziel dich blind
Dass nicht spürst was du für mich bist
Was kann dir Augen öffnen dafür
Musst erst mit Weg brechen davor
Hoffen auf Weichensteller hin zu mir
Wissen Weg den gehst nicht Deiner
Unsre Freundschaft die war schätzen
Verzicht auf Kampf aus Liebe zu dir
Selbstlos stumm hoffen du verstehsts
Nicht mehr für mich aber für dein Glück
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